Sankt Salvator

salvatorkircheBesonders sehenswert ist die Kirche St. Salvator mit dem angegliederten Paulinerkloster auf dem Salvatorberg. Über die Gründung dieser Kirche gibt es eine Legende, deren Hintergrund vermutlich ein Erdbeben bildet, das sich 1348 ereignete:

„Ein Priester war mit dem Allerheiligsten auf dem Weg zum Schloßberg zu einer sterbenden Frau. Dabei begegnete er einem Fuhrknecht, der mit seinem Gespann nicht ausweichen wollte und ihm mit wilden Flüchen die „heiligste Hostie“ aus der Hand schlug. Auf der Stelle habe sich die Erde geöffnet und den Frevler, Pferde und Fuhrwerk verschlugen. Die Hostie aber sei in himmlischem Glanze über dem Ort der Freveltat geschwebt und habe erst durch den Bischof geborgen werden können.″

Zur Sühne wurde eine Kapelle errichtet, an deren Platz später die Kirche St. Salvator erbaut wurde. Eine Marmorplatte im Mittelgang der Kirche bedeckt das Loch, das nach dem Versinken des Hostienfrevlers geblieben ist. In vier Deckenfresken ist die Legende dargestellt.

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