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Vereinssatzung

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(Mitgliedsbeitrag derzeit 15,00 € jährlich)


 

Satzung
des Hallertauer Volkstrachtenverein Mainburg e.V.

Satzungsneufassung vom 19.10.2018

§ 1 Name und Sitz

Der am 26. August 1922 in Mainburg gegründete Verein führt den Namen
Hallertauer Volkstrachtenverein Mainburg e.V.
Er hat seinen Sitz in Mainburg und ist in das Vereinsregister eingetragen.
Der Verein ist Mitglied des Bayerischen Trachtenverbandes e.V. mit Sitz Traunstein und erkennt dessen Satzung an.
Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck und Aufgaben

Zweck des Vereins ist die Förderung der Heimatpflege und Heimatkunde und umfasst:
a) Die bayerischen und bodenständigen Trachten zu erhalten, zu pflegen und aufzufrischen sowie deren Verbreitung zu fördern;
b) Natürliche und geschichtliche Eigenarten des bayerischen Volkes in seinen guten Sitten, in seinem Brauchtum, in Mundart, Volkslied, Volksmusik, Tanz und Laienspiel zu fördern, zu pflegen und zu erhalten;
c) Die Jugend im Bereich der Trachtenpflege zu fördern und sie mit den Grundsätzen der Heimat- und Brauchtumspflege vertraut zu machen;
Dieser Zweck wird insbesondere verwirklicht durch:
a) Die Erhaltung und Förderung von brauchtumsgebundenen Kulturveranstaltungen und das Tragen der Trachten bei diesen Veranstaltungen;
b) Das Erlernen, Üben und Pflegen von Volkstänzen und Plattlern, sowie von Volksmusik und Volkslied;
c) Die Förderung der Jugend im bayerischen Brauchtum.
Der Verein ist parteipolitisch und konfessionell neutral.

§3 Gemeinnützigkeit

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung
Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

§ 4 Vereinsmittel

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

§ 5 Vergütung

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Die Mitglieder erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Aufhebung des Vereins weder die eingezahlten Beiträge zurück, noch haben sie Anspruch auf das Vereinsvermögen.
Alle Inhaber von Vereinsämtern sind ehrenamtlich tätig.
Der Vereinsausschuss kann hiervon abweichend eine jährliche pauschale Tätigkeitsvergütung in Form einer Ehrenamtspauschale für die Mitglieder des Vorstands sowie Übungsleiterpauschalen für Vortänzer, Vorplattler und Jugendleiter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten beschließen.

§ 6 Mitgliedschaft

Der Verein besteht aus:
1. Aktiven Mitgliedern
2. Passiven Mitgliedern
3. Ehrenmitgliedern
4. Jugendmitgliedern (gemäß §8).
Mitglieder nach 1., 2. und 3. sind beitragspflichtige Vollmitglieder.
Als aktives Mitglied gilt jedes Mitglied, welches die vom Verein vorgeschriebene Volkstracht trägt. Als passive Mitglieder gelten jene, die keine Tracht tragen, jedoch Interesse an der Trachtensache haben. Zum Ehrenmitglied kann jede Person berufen werden, die sich im Verein besondere Verdienste erworben hat. Jugendmitglieder sind Mitglieder, die das 17. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
Mitglieder, die ihre Tracht nicht mehr aktiv tragen sind verpflichtet, das zur Verfügung gestellte Vereinseigentum zurückzugeben.

§ 7 Erwerb und Verlust der Mitgliedschaft

Voraussetzung für die Aufnahme als Vollmitglied die Vollendung des 17. Lebensjahrs und die Abgabe einer schriftlichen Beitrittserklärung. Durch seine Unterschrift unterwirft sich das neu eintretende Mitglied den Bestimmungen der Satzung. Die Aufnahme in den Verein erfolgt bei der darauffolgenden Monatsversammlung durch Abstimmung der anwesenden Mitglieder, hierbei entscheidet die Stimmenmehrheit. Das aufgenommene Mitglied erhält eine Abschrift der Satzung.
Die Mitgliedschaft endet:
1. mit dem Tode des Mitgliedes
2. durch freiwilligen Austritt
3. durch Streichung von der Mitgliederliste
4. durch Ausschluss aus dem Verein
Bei Beendigung der Mitgliedschaft muss das zur Verfügung gestellte Vereinseigentum zurückgegeben werden.
Der Austritt aus dem Verein ist jederzeit zulässig. Er erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem Mitglied des Vorstandes. Rückständige Beiträge müssen nachgezahlt werden.
Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vereinsausschusses von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es mit der Zahlung des Beitrages zwei Jahre im Rückstand ist.
Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn sein Verhalten in grober Weise gegen die Interessen des Vereins verstößt. Über den Ausschluss beschließt die Jahreshauptversammlung oder außerordentliche Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen schriftlich. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zu geben sich persönlich oder schriftlich bei der Jahreshauptversammlung oder außerordentlichen Mitgliederversammlung zu rechtfertigen.

§ 8 Kinder und Jugendliche

Kinder und Jugendliche, die in den entsprechenden Gruppen des Vereins aktiv sind, werden als Jugendmitglieder aufgenommen. Hierzu ist eine Einverständniserklärung der Eltern bzw. der/des Erziehungsberechtigten erforderlich. Die Jugendmitgliedschaft ist beitragsfrei. Jugendmitglieder sind nicht stimm- und wahlberechtigt. Nach Vollendung des 17. Lebensjahres erhalten Jugendmitglieder die Mitgliedschaft nach den Regelungen des §7.

§ 9 Rechte der Mitglieder

Jedes beitragspflichtige Vollmitglied ist stimm- und wahlberechtigt und kann an allen Veranstaltungen und Versammlungen des Vereins teilnehmen.

§ 10 Pflichten der Mitglieder

Jedes Mitglied ist verpflichtet, die Zwecke des Vereins nach Kräften zu fördern und den in den Satzungen vorgeschriebenen Anordnungen nachzukommen. Ehrenpflicht der Mitglieder ist, sich beim Todesfall eines Mitgliedes am Trauerzug zu beteiligen, um ihm so die letzte Ehre zu erweisen. Bei bewährten aktiven Mitgliedern wird vom Verein eine Musikkapelle gestellt.

§ 11 Vereinsvermögen

Zur Erfüllung der Vereinsaufgaben stehen folgende Mittel zur Verfügung:
• Beiträge der Mitglieder
• Zuwendungen und Spenden
• Vereinsvermögen
Die Höhe des Mitgliedsbeitrags wird von der Jahreshauptversammlung auf Vorschlag des Vorstandes bestimmt.

§ 12 Vereinsorgane

Vereinsorgane sind:
a) der Vorstand
b) der Vereinsausschuss
c) die Mitgliederversammlung

 

§ 12 a Vereinsvorstand

Der Vorstand besteht aus:
1. dem 1. Vorsitzenden
2. dem 2. Vorsitzenden
3. dem Kassier
4. dem Schriftführer
Der Vorstand wird von der Jahreshauptversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt, er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt. Die Mitglieder des Vorstandes können innerhalb des Vorstandes nur ein Amt bekleiden. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Amtsperiode aus, so ist vom Vereinsausschuss innerhalb von vier Wochen ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen hinzuzuwählen oder eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen.
Der Vorstand ist verpflichtet, in allen wichtigen Angelegenheiten die Meinung des Vereinsausschusses einzuholen. Der Vorstand kann über Rechtsgeschäfte deren Geschäftswert einen bestimmten Betrag nicht überschreitet beschließen. Die Höhe dieses Betrages wird durch den Vereinsausschuss festgelegt.
Der 1. Vorsitzende oder 2. Vorsitzende vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich im Sinne des § 26 BGB. Im Innenverhältnis zum Verein gilt, dass der 2. Vorsitzende zur Vertretung des 1. Vorsitzenden nur im Falle dessen Verhinderung berechtigt ist.
Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins im Rahmen der Richtlinien und Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Der 1. Vorsitzende hat den Vorsitz in den Zusammenkünften.
Der Kassier ist verantwortlich für das gesamte Rechnungswesen. Er hat der Mitgliederversammlung Rechnung zu legen.

§ 12 b Erweiterte Vorstandschaft und Vereinsausschuss

Die erweiterte Vorstandschaft besteht aus:
1. dem 1. und 2. Vortänzer
2. dem 1. und 2. Vorplattler
3. dem 1. und 2. Kinder- und Jugendleiter
4. dem 1. Und 2. Fahnenjunker (Fähnrich)
5. den Leitern von weiteren Sachgebieten
6. dem 1. und 2. Revisor (Kassenprüfer)
7. den Beisitzern
8. und dem Ehrenvorsitzenden
Der Vorstand und die erweiterte Vorstandschaft bilden den Vereinsausschuss.
Die Mitglieder der erweiterten Vorstandschaft (mit Ausnahme des Ehrenvorsitzenden), werden auf die Dauer von zwei Jahren von der Jahreshauptversammlung gewählt und bleiben bis zur Neuwahl im Amt. Die jeweiligen Sachgebiete müssen nicht vollständig besetzt werden.
Der Vereinsausschuss wird vom 1. oder 2. Vorsitzenden schriftlich oder mündlich einberufen. Der Ausschuss muss einberufen werden, wenn mindestens drei Ausschussmitglieder die Einberufung verlangen. Die Ausschusssitzungen werden vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom 2. Vorsitzenden des Vereins geleitet.
Der Vereinsausschuss hat die Aufgabe, den Vorstand in wichtigen Vereinsangelegenheiten zu beraten. Er hat ferner folgende Aufgaben:
- Beschlussfassung über die Gewährung und die Höhe einer jährlichen pauschalen Tätigkeitsvergütung für die Mitglieder des Vorstands sowie der Übungsleiterpauschalen für Vortänzer, Vorplattler und Jugendleiter
- Festlegung des Betrages, bis zu dem der Vorstand über Rechtsgeschäfte entscheiden kann (siehe §12a)
- Beschlussfassung über die Zustimmung zu Rechtsgeschäften über diesem festgelegten Betrag
- Beschlussfassung über die Streichung von Mitgliedern
Über die Beschlüsse und Festlegungen ist eine Niederschrift aufzunehmen und vom Versammlungsleiter und Schriftführer zu unterzeichnen.
Sollte ein Mitglied des Vereinsausschusses zwei oder mehr Ämter bekleiden, so hat dieses Mitglied nur eine Stimme.
Der Vereinsausschuss ist beschlussfähig, wenn die Hälfte der stimmberechtigten Ausschussmitglieder anwesend ist. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Ausschussmitglieder gefasst. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.
Das Amt der Ausschussmitglieder endet vorzeitig durch Niederlegung, bei Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte oder durch Beschluss der Jahreshauptversammlung. Scheidet ein Mitglied der erweiterten Vorstandschaft aus, so kann der Vereinsausschuss für die restliche Amtsdauer des ausgeschiedenen Mitgliedes ein Ersatzmitglied wählen.

§ 12 c Mitgliederversammlung

Es sind bei Mitgliederversammlung zu unterscheiden:
1. Vereinsabend (Proben) mit Monatsversammlung
2. ordentliche Jahreshauptversammlung
3. außerordentliche Mitgliederversammlung
Vereinsabende (Proben) mit Monatsversammlung finden in der Regel einmal im Monat statt. Es werden Angelegenheiten erledigt, die dem Vorstand und dem Vereinsausschuss nicht vorbehalten sind. Die Einberufung zu allen Monatsversammlungen erfolgt mindestens zwei Tage vor dem Termin durch den Vorstand in der Hallertauer Zeitung oder mit schriftlicher Einladung.
Die ordentliche Jahreshauptversammlung hat jedes Jahr im Laufe des Januars stattzufinden, mit folgender Tagesordnung:
- Bericht über das vergangene Vereinsjahr
- Rechenschafts- und Kassenbericht
- Entlastung der Vorstandschaft
- Neuwahl - alle 2 Jahre
- Anträge und Änderungen
Außerordentliche Mitgliederversammlungen werden durch die Vorstandschaft nach deren Bemessen einberufen.
Die Einberufung zur ordentlichen Jahreshauptversammlung oder zur außerordentlichen Mitgliederversammlung hat mindestens eine Woche vor dem Termin durch den Vorstand in der Hallertauer Zeitung zu erfolgen. Im Falle einer geplanten Satzungsneufassung ist zusätzlich in schriftlicher Form einzuladen.
Anträge zu den Tagesordnungspunkten bei der Jahreshauptversammlung bzw. außerordentlichen Mitgliederversammlungen müssen einen Tag vorher schriftlich beim Vorstand eingegangen sein.
Jedes Mitglied hat das Recht, an den Versammlungen teilzunehmen.
Das Stimmrecht kann nur von den anwesenden Vollmitgliedern ausgeübt werden.
Über jede Jahreshauptversammlung oder außerordentliche Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift aufzunehmen und vom Versammlungsleiter und Schriftführer zu unterzeichnen.

 

§ 13 Haftung

Der Verein ist durch eine Vereinshaftpflichtversicherung abgesichert. Diese betrifft: Personenschäden und Sachschäden.

 

§ 14 Auflösung

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Zu dem Beschluss ist eine Mehrheit von drei Vierteln der erschienenen Mitglieder erforderlich, Stimmenthaltung ist nicht möglich. Entschließen sich mindestens fünf Mitglieder den Verein weiter zu führen, so kann der Verein nicht aufgelöst werden.
Im Falle der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines steuerbegünstigten Zweckes fällt das gesamte Vermögen einschließlich des Inventars (Trachten, Fahnen etc.) an die Stadt Mainburg, die es unmittelbar und ausschließlich wieder nur für gemeinnützige Zwecke verwenden darf. Inventarstücke, die dem Trachtenverein Mainburg gehören, insbesondere die Fahnen dürfen nicht veräußert werden. Diese sind dem Stadtarchiv Mainburg zur Aufbewahrung zu übergeben mit der Auflage, bei Wiedergründung des Trachtenvereins Mainburg innerhalb von 10 Jahren, vom Tage der Auflösung an gerechnet, das Inventar und die Fahnen entschädigungslos an den neugegründeten Verein zurückzugeben.
Im Fall der Auflösung des Vereins haben die Mitglieder das zur Verfügung gestellte Vereinseigentum unverzüglich bei der Inventarverwaltung abzugeben.

 

§ 15 Auszeichnungen und Ehrungen

Für besondere Verdienste um den Verein können auf Vorschlag des Vorstands Auszeichnungen verliehen werden. Der Vereinsausschuss ist zugleich Ehrenausschuss. Sie bestimmt die auszuzeichnende Person und die Art der Auszeichnung oder Ehrung.
Für die Berechnung der Mitgliedschaftsdauer ist der Beginn der beitragspflichtigen Vollmitgliedschaft ausschlaggebend.

 

§ 16 Datenschutz

Regelungen zum Datenschutz sind in einer gesonderten Datenschutzordnung festgehalten.

§ 17 Satzungsänderung

Satzungsänderungen können nur durch die Jahreshauptversammlung oder eine außerordentliche Mitgliederversammlung beschlossen werden. Ein solcher Beschluss erfordert eine Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder.

§ 18 Salvatorische Klausel

Die Mitgliederversammlung ermächtigt den Vorstand Satzungsänderungen selbstständig vorzunehmen, die aufgrund von Einwendungen des zuständigen Registergerichts oder des Finanzamtes notwendig werden und die den Kerngehalt einer zuvor beschlossen Satzungsänderung nicht berühren. Der Vereinsausschuss hat die textliche Änderung mit einfacher Mehrheit zu beschließen. In der auf den Beschluss folgenden Jahreshauptversammlung ist diese von der Satzungsänderung in Kenntnis zu setzen.