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Vereinssatzung

Mitglied werden

(Mitgliedsbeitrag derzeit 15,00 € jährlich)


 

Satzung
des Hallertauer Volkstrachtenverein Mainburg e.V.

§ 1 Name

Der am 26. August 1922 in Mainburg gegründete Verein führt den Namen Hallertauer Volkstrachtenverein Mainburg e.V. mit dem Sitz in Mainburg.
Er hat seinen Sitz in Mainburg und ist in das Vereinsregister eingetragen.
Der Verein ist Mitglied des Bayerischen Trachtenverbandes e.V. mit Sitz Traunstein und erkennt dessen Satzung an.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschn. Steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung.


§ 2 Ziel und Zweck

Der Verein erstrebt die Auffrischung und Erhaltung der Volkstrachten. Dieser Zweck wird erreicht durch das Tragen dieser Trachten innerhalb und außerhalb des Vereins, durch das Erlernen der verschiedenen Volkstänze und Plattler, sowie Übung von Gesang. Politische Betreibungen sind ausgeschlossen.

§3

Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

§ 4 Vereinsmittel

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

§ 5 Vergütung

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 6 Mitgliedschaft

Der Verein besteht aus 1. aktiven, 2. passiven, 3. Ehrenmitgliedern. Als aktives Mitglied gilt jedes Mitglied welches die vom Verein vorgeschriebene Volkstracht trägt. Als passive Mitglieder gelten jene, die keine Tracht tragen, jedoch Interesse an der
Trachtensache haben. Zum Ehrenmitglied kann jede Person berufen werden, die sich im Verein besondere Verdienste erworben hat.

§ 7 Erwerb und Verlust der Mitgliedschaft

Die Aufnahme als Mitglied erfolgt durch schriftliche Beitrittserklärung. Durch seine Unterschrift unterwirft sich das neu eintretende Mitglied den Bestimmungen der Satzung.
Das aufgenommene Mitglied erhält eine Abschrift der Satzung. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.
Der Austritt ist der Vorstandschaft schriftlich zu melden. Rückständige Beiträge müssen nachgezahlt werden. Vereinseigentum muss zurückgestellt werden.
Ausgeschlossen durch eingeschriebenen Brief der Vorstandschaft werden Mitglieder:

  1. die mit einem jährlichen Beitrag im Rückstand sind und eine diesbezügliche Mahnung innerhalb 8 Tage unbeachtet lassen,
  2. wenn es in grober Weise gegen den Sinn und Zweck des Vereins verstößt.

§ 8 Kinder und Jugendliche

Diese erhalten die Mitgliedschaft nach Vollendung des 17. Lebensjahres. Die Anmeldung kann mündlich oder schriftlich beim Vorstand erfolgen. Die Aufnahme erfolgt bei der darauffolgenden Monatsversammlung durch Abstimmung der anwesenden
Mitglieder. Stimmenmehrheit entscheidet. Dem Neuling werden die Vereinssatzungen ausgehändigt.

§ 9 Rechte der Mitglieder

Jedes Mitglied ist stimm- und wahlberechtigt und kann an allen Veranstaltungen und Versammlungen des Vereins teilnehmen.

§ 10 Pflichten der Mitglieder

Jedes Mitglied ist verpflichtet, die Zwecke des Vereins nach Kräften zu fördern und den in den Satzungen vorgeschriebenen Anordnungen nachzukommen.
Ehrenpflicht der Mitglieder ist, sich beim Todesfall eines Mitgliedes am Trauerzug zu beteiligen, um ihm so die letzte Ehre zu erweisen. Bei bewährten aktiven Mitgliedern wird vom Verein eine Musikkapelle gestellt.

§ 11 Vereinsvermögen

Zur Erfüllung der Vereinsaufgaben stehen folgende Mittel zur Verfügung:

  • Beiträge der Mitglieder
  • Zuwendungen und Spenden
  • Vereinsvermögen

Der Mitgliedsbeitrag wird durch die Mitgliederversammlung auf Vorschlag der Vorstandschaft in einer Beitragsordnung mit einer Gültigkeit von zwei Jahren festgelegt.

§ 12 Vereinsorgane

Vereinsorgane sind:

a) der Vorstand
b) die erweiterte Vorstandschaft
c) die Mitgliederversammlung

Der Vorstand besteht aus dem

a) 1. Vorsitzenden
b) 2. Vorsitzenden
c) Kassier
d) Schriftführer
e) weitere Vorstandsmitglieder:

1.    Vortänzer
2.    Vortänzer
3.    1. Vorplattler
4.    2. Vorplattler
5.    1. Jugendleiter
6.    2. Jugendleiter
7.    1. Fahnenjunker
8.    2. Fahnenjunker
9.    1. und 2. Revisor
10.  Beisitzer

Die Vorstandschaft wird auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Sie bleibt bis zur Neuwahl im Amt.
Das Amt der Vorstandsmitglieder endet vorzeitig durch Niederlegung, bei Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte oder durch Beschluss der Mitgliederversammlung.
Der 1. Vorsitzende oder 2. Vorsitzende vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich im Sinne des § 26 BGB. Im Innenverhältnis zum Verein gilt, dass der 2. Vorsitzende zur Vertretung des 1. Vorsitzenden nur im Falle dessen Verhinderung berechtigt ist.
Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins im Rahmen der Richtlinien und Beschlüsse der Mitgliederversammlung.
Der 1. Vorsitzende hat den Vorsitz in den Zusammenkünften.
Der Kassier ist verantwortlich für das gesamte Rechnungswesen. Er hat der Mitgliederversammlung Rechnung zu legen.
Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vor Ablauf der Amtsperiode aus, so ist von der der Vorstandschaft innerhalb 21 Tagen ein neues Vorstandsmitglied für die Restzeit hinzuzuwählen.

§ 13 Mitgliederversammlung

Es sind bei Versammlungen zu unterscheiden:

1. Vereinsabend (Proben) mit Monatsversammlung
2. ordentliche Generalversammlung
3. außerordentliche Monatsversammlung

Vereinsabende mit Proben und Monatsversammlung finden einmal im Monat statt.
Es werden alle Angelegenheiten erledigt, die der Vorstandschaft nicht vorbehalten sind.
Die ordentliche Generalversammlung hat jedes Jahr im Laufe des Oktobers stattzufinden, mit folgender Tagesordnung:
1. Bericht über das vergangene Vereinsjahr
2. Rechenschaftsbericht- Kassenbericht
3. Entlastung der Vorstandschaft
4. Neuwahl - alle 2 Jahre
5. Anträge und Änderungen

Außerordentliche Mitgliederversammlungen werden durch die Vorstandschaft nach deren Bemessen einberufen. Die  Einberufung zu allen Versammlungen erfolgt 2 Tage vor dem Termin durch den Vorstand in der Hallertauer Zeitung, durch schriftlichen Aushang im Vereinslokal, mit Einladung durch die Vorstandschaft. Anträge zu den Tagesordnungspunkten müssen 1 Tag vor der Mitgliedsversammlung schriftlich beim Vorstand eingegangen sein. Jedes Mitglied hat das Recht, an der Mitgliedsversammlung teilzunehmen.
Das Stimmrecht kann nur von den anwesenden Mitgliedern ausgeübt werden.
Über jede Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift aufzunehmen und vom Versammlungsleiter und Schriftführer zu  unterzeichnen.

§ 14 Haftung

Der Verein ist durch eine Vereinshaftpflicht bei der Axa Versicherungs AG abgesichert.
Diese betrifft: Personenschäden, Sachschäden, Vermögensschäden.-

§ 15 Auflösung

Im Falle der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines steuerbegünstigten Zweckes fällt das gesamte Vermögen einschließlich des Inventars (Trachten) an die Stadt Mainburg, die es unmittelbar und ausschließlich wieder nur für gemeinnützige Zwecke verwenden darf. Bei Wiederbelebung des Vereins wird das Vermögen und das Inventar von der Stadt Mainburg wieder an den Verein zurückgegeben.
Die Auflösung des Vereins kann nur stattfinden, wenn die Zahl der aktiven Mitglieder auf 3 herabgesunken ist und zwei Stimmen für die Auflösung sind.
Mitglieder, die ihre Volkstracht nicht mehr tragen sind verpflichtet, diese unverzüglich bei der Inventarverwaltung abzugeben.

§ 16 Satzungsänderungen

Satzungsänderungen können nur durch die Mitgliederversammlungen beschlossen werden.
Ein solcher Beschluss bedingt eine Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder.

§ 17 Auszeichnungen und Ehrungen

Für besondere Verdienste um den Verein können auf Vorschlag der Vorstandschaft Auszeichnungen verliehen werden. Die Vorstandschaft ist zugleich Ehrenausschuss.
Sie bestimmt die auszuzeichnende Person und die Art der Auszeichnung oder Ehrung.

 

Vorstehende Satzungen wurden innerhalb der erweiternden Vorstandschaft aufgestellt und bei der Generalversammlung von den anwesenden Mitgliedern einstimmig angenommen.