Habererball 2018

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Gemeinsam mit der Narrhalla Mainburg luden die Trachtler am Rosenmontag, 12.02.2018, zum Habererball. Nach der Eröffnung durch Martin Mayer (1. Vorsitzender der Narrhalla Mainburg) und Michael Kallmünzer (1. Vorstand des Hallertauer Volkstrachtenvereins Mainburg) war für die Ballbesucher allerbeste Unterhaltung garantiert. Zur fetzigen Musik der Band „OHA“ konnte ausgelassen getanzt werden, bevor dann die Narrhalla ihr mitreißendes Show-Programm mit Gardemädchen, Funkenmariechen Jenny, Kinderprinzenpaar Selina und Jonas und Prinzenpaar Sabrina und Maik zeigte. Bei der Ordensverleihung wurden auch die Trachtler reichlich bedacht, neben Michael Kallmünzer (1. Vorstand) erhielten auch noch Josef Brandl (2. Vorstand), Sonja Brandl (Schriftführerin), Andreas Fraunhofer (Fahnenträger) und Alfons Kreitmair (Vereinswirt) einen Faschingsorden.
„Haberer is wohr?“, hieß es bald darauf, als der Haberermeister mit seinen dunklen Gesellen hereinzog und eine ganz besondere Stimmung im abgedunkelten Christlsaal verbreitete. Übers ganze Jahr waren wieder etliche lustige Missgeschicke und kleine Schandtaten passiert, von denen er zu berichten wusste. So gab es zum Beispiel beim Kriegerjahrtag für Bürgermeister Josef Reiser ein Problem, weil der Kranz, den er und Kriegervereinsvorstand Erich Frank am Kreuz des deutschen Ostens niederlegen wollten, nicht zu da war. „Der Kranz, der war hoit ned zum finna, den wo de Zwoa do hilegn kinna ... Wia so Statisten sans do g'stanna olle Zwoa, weil ohne Kranz ham de hoit nix zum doa.“ Auch das Fassl-Ozapfa bei verschiedensten Feierlichkeiten gehört zu den Aufgaben eines Stadtoberhaupts, so beim Maibaumaufstellen der Feuerwehr. „Des is für unsern Sepp jetzt koa großer Akt, weil der sowos ganz locker packt.“ Als dann aus dem perfekt angezapften Fass kein einziger Tropfen Bier herauskam, war der Grund dafür schnell gefunden: „Hot ned de Feuerwehr dem in dieser Disziplin erprobten Mo zum Ozapfa einfach a laars Fassl zuare do!“ Ebenfalls beim Bieranzapfen passierte Stadtpfarrer Josef Paulus ein Fauxpas beim Mainburger Pfarrfest: „Er setzt o, haut drauf, koa Tropfa ist da nem naus gloffa, alle Ehre, Pfarrer, do host sauba troffa - bloß wia er dann aufdraht, moant er, dass mit dem Fassl ebbs ned stimmt, weil glei lauter Schaum und dann überhaupt nix kimmt ... De Ursach davo, de war glei entdeckt, weil da Wechsel, der ist im foischn Loch drin gsteckt. Hot er ned, vo lauter Übermuat, den Wechsl do nei ghaun, do wo da Brauer s'Bier neiduat!“ Beim Pfarrfest in Sandelzhausen, wenig später, gab es dann nur Bier in Flaschen. Statt dem Anzapfen des Fasses öffnete Pfarrer Paulus die erste Flasche mit einem humorvollen „Aufg'macht is!“ „Gell, an sechan Pfarrer, den mog ma scho, der wo über sich selber lacha ko.“ Natürlich wusste der Haberermeister noch zahlreiche andere lustige Geschichten und es gab viel zu lachen, bis sich die Haberer schließlich mit einem Höllenlärm wieder aufmachten und zurück zum „Untersberg“ zogen.
Restlos begeistert waren alle Besucher dann von der Mitternachtsshow, bei der die Narrhalla nochmal fulminat alles aufbot, was die verschiedenen Formationen an Showeinlagen einstudiert hatten. Besonders bei den Hebefiguren, die schon an Akrobatik grenzten, stockte so manchem der Atem. Ein großartiger Ball, den man als Mainburger eigentlich nicht versäumen durfte.
A herzlichs Vergelt's Gott an die Narrhalla Mainburg.